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KunstMobil –
Kunst braucht Raum
„Kunst braucht Raum“ - unter diesem Motto steht das vom VBKW Rems Murr initiierte Projekt Kunst Mobil: Leerstehende Räume werden temporär von Künstlern bespielt.
Im Rahmen dieses Projekts findet in der
Nächster Event:
Im Rahmen des Projektes KunstMobil des VBKW Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler Württemberg
zeigt die Konzeptkünstlerin Sibylle Burr Arbeiten zum Thema NICHTS.
Konfrontiert mit dem leeren Raum zeigt die Konzeptkünstlerin Sibylle Burr aus Uhingen bei Göppingen eine Auseinandersetzung mit der Leere.
Die Ausstellung findet in den Räumen der Familie Schreiber, Klingenstraße 11, Großheppach/Weinstadt statt:
Vernissage mit Künstlerinnengespräch, 14.11.2010, 17 Uhr
Lesung eigender Texte zum Thema "NICHTS" mit Performance von Thomas Faupel zu Samuel Becketts "Mirlitonnades",
28.11., 17 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit Heike Miess, KunstSinn lich,
5.12.2010, 15 Uhr
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N I C H T S
Im Zeitraum vom 14.11.10 bis zum 8.12.10 geht es in einer Ausstellung in Grossheppach/ Weinstadt im Rahmen des Projektes KunstMobil des VBKW um die Frage des NICHTS.
Konfrontiert mit dem leeren Raum zeigt die Konzeptkünstlerin Sibylle Burr
aus Uhingen bei Göppingen eine Auseinandersetzung mit der Leere.
Der Suche nach der Leere, nach Entleertheit, nach der Stille gilt ihr Interesse.
Nach immerwiederkehrender Auseinandersetzng mit der Frage ‚was ist Kunst’
kann genauso gefragt werden ‚warum überhaupt Kunst’ ? Worum geht es beim absurden Gerenne und Gedränge auf Kunstmärkten, Kunstnächten und Kunstauktionen. Ist es der Rummel, den die Kunst will und meint oder ist es nicht gerade das Gegenteil?
Ist es nicht gerade die Freiheit von Definitionen, Stationen und Lektionen?
Ist es nicht die Freiheit vom Sichdarstellen, Sichkümmern und Sichdenken?’
Ist Kunst vielleicht einfach auf einer Wiese liegen und den Himmel betrachten?
Ist es nicht alles vergessen wie beim Kugeln in weichem Schnee?
Sibylle Burr sucht dieses Vergessen und Eintauchen in das einfache Sein im Sein,
im Gehen sich wiederholender Formen.
In dem Film "nuts" geht es um eine archaische Kreisform, die abgelaufen wird, ein sich wiederholendes Ritual .Die Schritte beginnen, wo sie enden, ein ewiger Kreislauf, der in sich unendlich wie endlich ist. Das Selbst zeigt sich dabei gleichzeitig als Schatten seiner selbst, die eingefrorene Zeit ist Übergang.
"AllEin" ist der Titel einer Arbeit, weisse Linie auf schwarzem Aschegrund.
Ein Prozess der Verbrennung, des Sterbens von Altem ist Grundlage dieser weissen Linie. Überschreitung des begrenzten Ich und Eintauchen in das All-Ein, die Ganzheit suchen, damit auch eigenen Egoismus überwinden im Schopenhauerschen Sinne.
Daneben entfalten sich weisse Stoffbahnen aus Spitzengewebe. 52 Wochen lautet
der Titel eine fortlaufenden Films, 52 Wochen, 52 Jahre, 52 Leben……52 Muster, 52 Löcher, 52 Falten……………………………………………………………………………
Sein ereignet und entfaltet sich in seiner Stofflichkeit, ein Gewebe, dessen Wesen gleichzeitig das Nichtsein ist. Dies hat es mit Zen gemeinsam, ein Erkennen, das nicht formuliert werden, nur gefühlt, gelebt werden kann.
Alles ist gleichzeitig Nichts,die Bedingtheit der Gegensätze, ihre Anerkennung und ihr Lassen schaffen Ruhe, schaffen diese Balance, die im Schweigen ihren Ausdruck findet.
Der Riss im Sein gebiert die Sartresche Freiheit, Loslassen und Vertrauen auf Nichts.
Sein und Nichts ereignen sich nur in ihrer gegenseitigen Bedingtheit.
Ist das Gefäss leer,so ist es gleichzeitig voll oder wie Lao Tse sagt:
"Dreissig Speichen umgeben eine Nabe,in ihrem Nichts besteht des Wagens Werk."
Die Vernissage zur Ausstellung ist am 14.11. um 17 Uhr in der Klingenstr.11, am
Sonntag, den 28.11. findet um die gleiche Zeit eine Lesung statt mit Texten von Sibylle Burr und einer Performance von Thomas Faupel zu Samuel Becketts
Mirlitonnades.
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